Albert Watson: Visions feat. cotton made in Africa

Albert Watson in Hamburg. Im Haus der Photographie. Am Jungfernstieg. Und auch in der Flo Peters Gallery. Das hört sich wieder einmal nach Fotografie auf höchstem Niveau an – und ist es auch, wie ich festestellen konnte, denn den ersten Part habe ich mir gestern bereits angeschaut.

Nachdem ich zuvor im Hamburg Journal einen kurzen Bericht über die diversen Ausstellungen von Albert Watson in Hamburg gesehen hatte, zog es mich gestern in die Deichtorhallen zur Ausstellung ‚Visions feat. cotton made in Africa‘. Und gleich das Fazit vorweg: Für mich hat es sich gelohnt!

Besonders seine Portraits aus Benin fand ich sehr spannend. Sicherlich sind auch die Portraits der Stars und die jeweiligen Titelseiten der Vogue, des GQ-Magazins und des Rolling Stone sehr interessant, aber intensiver fand ich eben die Benin-Fotografien. Zudem waren diese Arbeiten im Großformat ausgestellt, so daß sich die Portraits schon aufgrund der Ausmaße sehr eindrucksvoll darstellten. Sehr schön anzuschauen. Gerade in diesen Räumlichkeiten.

Wenn ich aus den Fotografien der Stars, ausgestellt waren u. a. Bilder von Sade, Naomi Campbell, Kate Moss, Mick Jagger, Keith Richards, David Bowie, Alfred Hitchcock, Steve Jobs, Jack Nicholson und viele mehr, eine favorisieren sollte, dann wäre es das Portrait von Clint Eastwood – ich sage nur Django… ;o)

Insgesamt ein schöner Ausflug in die Kunst der Peoplefotografie bzw. Modefotografie und Portraitfotografie. Absolut sehenswert. Informationen zur Ausstellung im Haus der Photographie gibt es auf der Webseite der Deichtorhallen. Bis zum 6. Januar 2013 hat man die Möglichkeit, sich diese Fotografien anzuschauen.

Auf der Webseite der Flo Peters Gallery gibt es die Informationen zur dortigen Ausstellung ‚Morocco‘ von Albert Watson, die man noch bis zum 27. Oktober 2012 besuchen kann. Wer die 40 ausgewählten Fotografien auf dem Jungfernstieg noch sehen möchte, sollte sich beeilen, denn diese sind nur noch bis zum 18. September 2012 ausgestellt.