National Geographic Ausstellung

Die Ausstellung ‚125 Jahre National Geographic‘ in Hamburg sollte mit 55 Bildern bedeutender Fotografen die Geschichte der National Geographic Society von damals bis heute darstellen. Und das ist voll und ganz gelungen. Die Fotografien sind meiner Meinung nach allesamt absolute Highlights.

Wie ja schon im Artikel ‚Jubiläumsausstellung 125 Jahre National Geographic‚ beschrieben, konnte man von dieser Ausstellung einiges erwarten. Ich freue mich sehr, daß ich es heute noch geschafft habe, mir die Bilder anzuschauen, denn morgen ist die letzte Gelegenheit – und ich hätte wirklich etwas verpasst! Die Bilder sind schön, beeindruckend, spannend, interessant, rührend… Muß man einfach gesehen haben! Man merkt also schon: Von dieser Seite hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Und nicht nur mir – es war heute richtig viel los im Foyer von Gruner + Jahr.

Nicht so gelungen fand ich die Anordnung bzw. Aufstellung der Bilder(-wände). Durch diese Art der Gestaltung war es schwer, sich die Bilder im heutigen Getümmel auf komfortable Art und Weise anzuschauen. Und auch die Beschreibungen hingen teilweise so niedrig, daß sich sogar Kinder bücken mußten, um sie zu lesen. Das hätte man meines Erachtens wesentlich besser lösen können. Trübte leider etwas den ansonsten wirklich positiven Gesamteindruck.

Im Hinblick auf die üblichen Diskussionen in Foren und Communities fand ich äußerst spannend, daß die Bilder teilweise doch deutlich rauschten, die Horizonte schief verliefen und auch sonstige vermeintliche ‚Fehler‘ zu erkennen waren. Merke: Bei wirklich guten Bildern kommt es darauf wirklich überhaupt nicht an. Sie wissen anders zu beeindrucken!

Diejenigen, die die Ausstellung noch sehen möchten, müssen sich sputen und den morgigen Sonntag nutzen. In diesem Fall zahlt sich Spontanität aber absolut aus!