S. Wickenkamp - Landschaftsfotografie, Norderney, Workshop - Hamburg

Überblick über das Google Art Projekt

Ich bin ja eher selten in Museen anzutreffen. Und wenn ich mir dann gelegentlich mal etwas anschaue, ist es eher eine Fotoausstellung, wie zuletzt die Saul Leiter Retrospektive. Das könnte sich bald ändern. Nicht, daß ich nun öfter ins Museum gehen würde – nein, das Museum kommt in gewisser Weise zu mir.

Google erweiterte nun sein ‚Google Art Project‘ auf 151 Museen weltweit. Damit kann man jetzt sozusagen ganz spontan global ins Museum gehen und sich die Ausstellungen und Sammlungen anschauen, ohne einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen. Auch deutsche Museen sind vertreten, wie zum Beispiel das Grüne Gewölbe in Dresden sowie das Alte Museum und das Pergamon Museum in Berlin.

Neben den 360 Grad Ansichten, wie man es von ‚Google Street View‘ kennt, kann man sich die Ausstellungsstücke auch als hochauflösendes Foto mit 7 Milliarden Pixeln anschauen. Somit soll jedes noch so kleinste Detail sichtbar sein. Diese Bilder kann man dann in seine persönliche Galerie aufnehmen und auch im Netz teilen.

Weder Google noch die Museen wollen damit Geld verdienen. Na gut – das lassen wir jetzt mal so dahingestellt. Ich glaube jedenfalls nicht an das Gute im Menschen. Nutzen kann man es zumindest derzeit kostenlos über die Webseite zum ‚Google Art Project‘, auf der man seine persönliche Galerie anlegen und Kunstwerke sozusagen sammeln kann.