S. Wickenkamp - Langzeitbelichtung, Workshop - Hamburg

Bildanalyse und – Bearbeitung

Zur besseren Veranschaulichung und damit Du meine Gedanken besser nachvollziehen kannst, habe ich Dir ein kurzes Video mit entsprechenden Erläuterungen zu meiner Beispielbearbeitung des Bildes ‚Wind und Stille‘ erstellt. Es ist, wie man so schön sagt, einfach nur ‚quick and dirty‘ aufgenommen, also ohne Script und ohne Szenen/Schnitte – einfach nur als kurze Dokumentation, nur für Deine Augen. Noch ein kurzer Hinweis: Die Farben können durch das Video an sich und natürlich auch durch den jeweils verwenden Monitor abweichen. Ich bringe daher beim nächsten Treffen auch mal mein Notebook mit, damit Du meine ‚Original-Bearbeitung‘ siehst.

Sicherlich ist diese Bearbeitung nur als Vorschlag, basierend auf meinem persönlichen Empfinden, zu sehen. Es wäre durchaus interessant, dieses Bild auch noch – beispielsweise im Rahmen des Stammtisches – durch weitere Personen bearbeiten zu lassen. In meinem Forum gab es für derartige Aktionen einen entsprechenden Bereich, der gerne in Anspruch genommen wurde. Es entstanden, neben tollen Ergebnissen, anregende Diskussionen und es war zudem in vielen Bereichen lehr- und aufschlußreich.

Zusammenfassung

Verwendete Hard- & Software und  Überlegungen dazu…

Für die RAW-Bearbeitung kam Adobe Photoshop Lightroom Classic CC zum Einsatz. Alle Schritte, die in dem Video zu sehen sind, sind ohne Zweifel auch in Lightroom allein durchführbar. Somit wäre das Ergebnis der kompletten Retusche eigentlich problemlos ohne den Einsatz weiterer Software erreichbar gewesen – allerdings weniger komfortabel als im Zusammenspiel mit Photoshop. Der Einsatz von Adobe Photoshop CC erfolgte also lediglich aus Performance- und letztlich Bequemlichkeitsgründen.

 

In Adobe Photoshop CC sind die feinen Aufräumarbeiten im Bild erledigt worden. Dazu sind keine im eigentlichen Sinne umfassenden Photoshop-Kenntnisse erforderlich. Die Änderungen im Farbbereich und auch die eine oder ander weiterführende Technik sind allerdings schon etwas für fortgeschrittene Photoshop-User und verlangen auch etwas Übung.

 

Hilfreich ist bei derartigen Retuschen ein Grafik-Tablet. Gerade die feineren Arbeiten, wie beispielsweise die Retusche an den Segeln in Kombination mit der ‚Dodge & Burn‘-Technik, gehen viel flüssiger von der Hand – buchstäblich! Dies ist sowohl in Photoshop als auch in Lightroom der Fall. Es geht sicherlich auch ohne, aber neben den bereits angesprochenen Performance- und Bequemlichkeitsgründen, spielen hier auch ganz enorm die erweiterten technischen Möglichkeiten eine Rolle, insbesondere die Nutzung der Druckempfindlichkeit, die beispielsweise bei der Maus schlicht nicht verfügbar ist.